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Startseite›AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Regelungen der Geschäftsbeziehung zwischen Appital GmbH und ihren Kunden.

Inhalt
Allgemeiner Teil Leistungs- und Vertragsverhältnis Vergütung und Kosten Vertragslaufzeit und Beendigung Haftung Datenschutz Kommunikation Schlussbestimmungen

Allgemeiner Teil

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsparteien

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der Appital GmbH, mit Sitz in 60311 Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 134368, und ihren Kunden.

Sie gelten für alle Beratungs-, Vermittlungs- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich der Finanz- und Versicherungsprodukte, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich abweichende Vereinbarungen getroffen werden.

Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Begriffsbestimmungen

  1. „Kunde" im Sinne dieser AGB ist jede natürliche oder juristische Person sowie jede rechtsfähige Personengesellschaft, die Leistungen des Vermittlers in Anspruch nimmt.
  2. „Produktgeber" sind Banken, Versicherungsunternehmen, Kapitalverwaltungsgesellschaften oder sonstige Finanzdienstleister, deren Produkte Gegenstand der Beratung oder Vermittlung sind.
  3. „Vermittlungsauftrag" bezeichnet die vertragliche Grundlage für die Beratungs- und Vermittlungstätigkeit des Vermittlers.

§ 3 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Gegenstand des Vertrags ist die anlassbezogene Beratung des Kunden sowie die Vermittlung von Finanz-, Versicherungs- oder Kapitalanlageprodukten entsprechend den vom Kunden mitgeteilten Zielen, Wünschen und Bedürfnissen.

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Beratungsanlass, dem Beratungsprotokoll sowie etwaigen gesonderten Vereinbarungen. Eine Verpflichtung zur dauerhaften Marktbeobachtung besteht nur, sofern diese ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

§ 4 Unabhängigkeit und Vermittlerstatus

Der Vermittler ist – sofern nicht ausdrücklich anders offengelegt – als unabhängiger Makler tätig und steht nicht in einem ausschließlichen Vertragsverhältnis zu einzelnen Produktgebern.

Die Produktauswahl erfolgt auf Grundlage einer objektiven Marktanalyse im Rahmen der rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten des Vermittlers.

§ 5 Rechtsgrundlagen und anwendbares Recht

Die Geschäftsbeziehung unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Privatrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.

Leistungs- und Vertragsverhältnis

§ 6 Art und Umfang der Beratungs- und Vermittlungsleistungen

Die Beratung erfolgt auf Grundlage der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen. Der Kunde ist für deren Richtigkeit und Vollständigkeit verantwortlich.

Der Umfang der Marktanalyse richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben sowie den tatsächlichen Marktgegebenheiten. Eine Beratung erfolgt stets anlassbezogen und nicht dauerhaft, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

§ 7 Abgrenzung von Beratung, Vermittlung und Verwaltung

Die Tätigkeit des Vermittlers umfasst die Beratung sowie die Vermittlung von Verträgen.

Eine laufende Betreuung, Vertragsverwaltung oder Überwachung bestehender Verträge (z. B. Anpassungsprüfung, Marktvergleich, Fristenkontrolle) erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten schriftlichen Servicevereinbarung.

§ 8 Keine Steuer- oder Rechtsberatung

Die Tätigkeit des Vermittlers stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes oder Rechtsdienstleistungsgesetzes dar.

Bei steuerlichen oder rechtlichen Fragestellungen wird dem Kunden empfohlen, einen entsprechend qualifizierten Berufsträger hinzuzuziehen.

§ 9 Zustandekommen des Vertrags

Der Vermittlungsvertrag kommt durch Annahme des Angebots des Vermittlers durch den Kunden zustande, regelmäßig durch Unterzeichnung eines Maklervertrages, Beratungsprotokolls oder einer vergleichbaren Beauftragungserklärung.

§ 10 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Beratung relevanten Umstände vollständig und wahrheitsgemäß offenzulegen. Änderungen seiner persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnisse, die Einfluss auf die Beratung oder bestehende Verträge haben könnten, sind unverzüglich mitzuteilen.

§ 11 Informations- und Aufklärungspflichten

Der Vermittler informiert den Kunden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über wesentliche Eigenschaften, Risiken, Kosten und Laufzeiten der empfohlenen Produkte.

§ 12 Beratungsdokumentation

Die Beratung wird dokumentiert. Der Kunde erhält eine Ausfertigung der Beratungsdokumentation. Mit seiner Unterschrift bestätigt er die inhaltliche Richtigkeit seiner Angaben.

Vergütung und Kosten

§ 13 Vergütungsmodelle

Die Vergütung kann erfolgen durch:

  • Provisionen oder Courtagen, die vom Produktgeber gezahlt werden,
  • ein vom Kunden zu entrichtendes Honorar,
  • oder eine Mischform.

Art, Höhe und Zahlungsweise werden vor Vertragsabschluss transparent offengelegt.

§ 14 Zahlungsbedingungen

Sofern ein Honorar vereinbart ist, ist dieses nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur sofortigen Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

§ 15 Stornohaftung

Im Falle der vorzeitigen Beendigung eines vermittelten Vertrags kann eine Rückforderung bereits erhaltener Provisionen durch den Produktgeber erfolgen. Soweit gesetzlich zulässig und vertraglich vereinbart, kann eine anteilige Weiterbelastung erfolgen.

§ 16 Kostentransparenz

Sämtliche mit der Vermittlung verbundenen Kosten werden dem Kunden vor Vertragsabschluss offengelegt.

Vertragslaufzeit und Beendigung

§ 17 Vertragsdauer und Kündigung

Der Vermittlungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien jederzeit schriftlich gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.

§ 18 Widerrufsrecht

Sofern gesetzlich vorgesehen (z. B. bei Fernabsatzverträgen), steht dem Kunden ein Widerrufsrecht zu. Hierüber wird gesondert belehrt.

§ 19 Folgen der Beendigung

Mit Beendigung des Vertrags enden sämtliche Beratungs- und Betreuungspflichten, sofern keine gesonderte Vereinbarung besteht.

Haftung

§ 20 Haftung

Der Vermittler haftet für Schäden aus der Verletzung vertraglicher Pflichten bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Vermittler nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

§ 21 Haftungsbegrenzung

Die Haftung ist der Höhe nach auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckungssumme der bestehenden Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung begrenzt.

§ 22 Haftung für Dritte

Für Leistungen, Vertragsbedingungen oder wirtschaftliche Entwicklungen bei Produktgebern übernimmt der Vermittler keine Haftung.

§ 23 Prognosen

Prognosen oder Wertentwicklungsannahmen beruhen auf Erfahrungswerten und stellen keine Garantie dar.

§ 24 Kein Garantieversprechen

Ein bestimmter wirtschaftlicher oder finanzieller Erfolg wird nicht geschuldet.

Datenschutz

§ 25 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO und den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.

§ 26 Datenweitergabe

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.

§ 27 Vertraulichkeit

Der Vermittler verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über sämtliche ihm im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen Informationen.

Kommunikation

§ 28 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform, sofern gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist. Elektronische Kommunikation ist zulässig.

§ 29 Aufbewahrung von Unterlagen

Unterlagen werden entsprechend der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert.

§ 30 Elektronische Kommunikation

Der Kunde wird auf mögliche Risiken elektronischer Kommunikationswege hingewiesen.

Schlussbestimmungen

§ 31 Änderungen der AGB

Änderungen werden dem Kunden schriftlich mitgeteilt und gelten als genehmigt, sofern nicht innerhalb von sechs Wochen widersprochen wird.

§ 32 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

§ 33 Gerichtsstand

Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Frankfurt am Main.

§ 34 Streitbeilegung

Der Vermittler ist nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 35 Digitale Dienstleistungen

Für Online-Portale oder digitale Beratungstools gelten ergänzende Nutzungsbedingungen.

§ 36 Interessenkonflikte

Mögliche Interessenkonflikte werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben offengelegt.

§ 37 Nachhaltigkeitspräferenzen

Auf Wunsch des Kunden werden Nachhaltigkeitspräferenzen im Sinne der einschlägigen EU-Offenlegungsverordnung berücksichtigt.

Stand: Mai 2026

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