Regelungen der Geschäftsbeziehung zwischen Appital GmbH und ihren Kunden.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der Appital GmbH, mit Sitz in 60311 Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 134368, und ihren Kunden.
Sie gelten für alle Beratungs-, Vermittlungs- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich der Finanz- und Versicherungsprodukte, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich abweichende Vereinbarungen getroffen werden.
Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
Gegenstand des Vertrags ist die anlassbezogene Beratung des Kunden sowie die Vermittlung von Finanz-, Versicherungs- oder Kapitalanlageprodukten entsprechend den vom Kunden mitgeteilten Zielen, Wünschen und Bedürfnissen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Beratungsanlass, dem Beratungsprotokoll sowie etwaigen gesonderten Vereinbarungen. Eine Verpflichtung zur dauerhaften Marktbeobachtung besteht nur, sofern diese ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Der Vermittler ist – sofern nicht ausdrücklich anders offengelegt – als unabhängiger Makler tätig und steht nicht in einem ausschließlichen Vertragsverhältnis zu einzelnen Produktgebern.
Die Produktauswahl erfolgt auf Grundlage einer objektiven Marktanalyse im Rahmen der rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten des Vermittlers.
Die Geschäftsbeziehung unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Privatrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt.
Die Beratung erfolgt auf Grundlage der vom Kunden zur Verfügung gestellten Informationen. Der Kunde ist für deren Richtigkeit und Vollständigkeit verantwortlich.
Der Umfang der Marktanalyse richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben sowie den tatsächlichen Marktgegebenheiten. Eine Beratung erfolgt stets anlassbezogen und nicht dauerhaft, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Die Tätigkeit des Vermittlers umfasst die Beratung sowie die Vermittlung von Verträgen.
Eine laufende Betreuung, Vertragsverwaltung oder Überwachung bestehender Verträge (z. B. Anpassungsprüfung, Marktvergleich, Fristenkontrolle) erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten schriftlichen Servicevereinbarung.
Die Tätigkeit des Vermittlers stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes oder Rechtsdienstleistungsgesetzes dar.
Bei steuerlichen oder rechtlichen Fragestellungen wird dem Kunden empfohlen, einen entsprechend qualifizierten Berufsträger hinzuzuziehen.
Der Vermittlungsvertrag kommt durch Annahme des Angebots des Vermittlers durch den Kunden zustande, regelmäßig durch Unterzeichnung eines Maklervertrages, Beratungsprotokolls oder einer vergleichbaren Beauftragungserklärung.
Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Beratung relevanten Umstände vollständig und wahrheitsgemäß offenzulegen. Änderungen seiner persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnisse, die Einfluss auf die Beratung oder bestehende Verträge haben könnten, sind unverzüglich mitzuteilen.
Der Vermittler informiert den Kunden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben über wesentliche Eigenschaften, Risiken, Kosten und Laufzeiten der empfohlenen Produkte.
Die Beratung wird dokumentiert. Der Kunde erhält eine Ausfertigung der Beratungsdokumentation. Mit seiner Unterschrift bestätigt er die inhaltliche Richtigkeit seiner Angaben.
Die Vergütung kann erfolgen durch:
Art, Höhe und Zahlungsweise werden vor Vertragsabschluss transparent offengelegt.
Sofern ein Honorar vereinbart ist, ist dieses nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur sofortigen Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Im Falle der vorzeitigen Beendigung eines vermittelten Vertrags kann eine Rückforderung bereits erhaltener Provisionen durch den Produktgeber erfolgen. Soweit gesetzlich zulässig und vertraglich vereinbart, kann eine anteilige Weiterbelastung erfolgen.
Sämtliche mit der Vermittlung verbundenen Kosten werden dem Kunden vor Vertragsabschluss offengelegt.
Der Vermittlungsvertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Parteien jederzeit schriftlich gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Sofern gesetzlich vorgesehen (z. B. bei Fernabsatzverträgen), steht dem Kunden ein Widerrufsrecht zu. Hierüber wird gesondert belehrt.
Mit Beendigung des Vertrags enden sämtliche Beratungs- und Betreuungspflichten, sofern keine gesonderte Vereinbarung besteht.
Der Vermittler haftet für Schäden aus der Verletzung vertraglicher Pflichten bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Vermittler nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung ist der Höhe nach auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckungssumme der bestehenden Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung begrenzt.
Für Leistungen, Vertragsbedingungen oder wirtschaftliche Entwicklungen bei Produktgebern übernimmt der Vermittler keine Haftung.
Prognosen oder Wertentwicklungsannahmen beruhen auf Erfahrungswerten und stellen keine Garantie dar.
Ein bestimmter wirtschaftlicher oder finanzieller Erfolg wird nicht geschuldet.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß DSGVO und den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist oder eine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Der Vermittler verpflichtet sich zur Verschwiegenheit über sämtliche ihm im Rahmen der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen Informationen.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform, sofern gesetzlich nichts anderes vorgeschrieben ist. Elektronische Kommunikation ist zulässig.
Unterlagen werden entsprechend der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert.
Der Kunde wird auf mögliche Risiken elektronischer Kommunikationswege hingewiesen.
Änderungen werden dem Kunden schriftlich mitgeteilt und gelten als genehmigt, sofern nicht innerhalb von sechs Wochen widersprochen wird.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Frankfurt am Main.
Der Vermittler ist nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Für Online-Portale oder digitale Beratungstools gelten ergänzende Nutzungsbedingungen.
Mögliche Interessenkonflikte werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben offengelegt.
Auf Wunsch des Kunden werden Nachhaltigkeitspräferenzen im Sinne der einschlägigen EU-Offenlegungsverordnung berücksichtigt.
Stand: Mai 2026